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15. November 2009
Die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg hat uns eingeladen, um unser Konzept "Fichtekranz" auf dem vierten Streuobstkongress vorzustellen. Über die Einladung haben wir uns sehr gefreut, zeigt es doch, dass unsere kleine Marke nun schon über Hessen hinaus wahrgenommen wird.
In Ludwigsburg gab es einige interessante Vorträge. Natürlich drehten sich alle um das Thema Streuobst. Aktuell ist man in Baden-Württemberg dabei die Steuobstbestände zu erfassen. Dies geschieht anhand von Luftbildern und relativ komplizierten Algorithmen, welche zu einem recht sicheren Ergebnis führen sollten. Resultate werden Ende des Jahres veröffentlicht.
Wie dramatisch der Rückgang ist, wurde am Beispiel einer Stadt gezeigt. Hier standen in den 60iger noch 40.000 Bäume von denen nur noch 10 % übrig sind. Ob inzwischen die Zahl am steigen ist wird die Zählung zeigen.
Bezüglich der Bewirtschaftung der Streuobstwiesen ist der niedrige Preis für das Obst wohl das aktuelle Hauptproblem. Selbst mit viel Idealismus macht eine Bewirtschaftung nicht viel Spaß, wenn für 100 kg Äpfel nur 4,50 Euro gezahlt werden können.
In Hessen liegen die Preise für Obst schon immer höher, die Apfelweinkeltereien zeigen damit, wie wichtig ihnen heimisches Obst ist. Zum Glück lassen sich diese Einkaufspreise für die Keltereien noch realisieren.
Die Bio-Äpfel für Fichtekranz werden natürlich noch wesentlich höher vergütet. Mit diesem Betrag können Steuobstwiesen intensiv geschützt und gepflegt werden. Da diese Biotope wichtige Lebensgrundlage für viele Tiere und Pflanzen sind, hilft also jede Flasche Fichtekranz unserer Natur ein wenig. mehr »
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